27.04.2024
Beltane Bäumchen
Vor ein paar Jahr habe ich mich ein wenig mehr mit dem sogenannten Maibaum beschäftigt.
Die Symbolik ist so alt wie die Tradition selbst. Hier trifft sich für mich persönlich DAS Symbol für die heilige Hochzeit zwischen der Göttin und des Gottes. Wir finden hier das Männliche und Weibliche Zusammenkommen und sich Verbinden. So wiederum kann neues Leben erschaffen werden, was auch wiederum symbolisch gemeint sein kann… sprich Deine Ideen und Vorhaben nun in die Tat umzusetzen und wachsen lassen zu können. Und genau hier kann man wunderbar die Energien des Festes nutzen, um dem Ganzen einen positiven Schubser in die richte Richtung zu geben.
Hier möchte ich gerne Ana von Sacredwildways zitieren:
„Der Maibaum ist ein wunderbares Symbol für die Verehrung der Fruchtbarkeit des Landes. Der (männliche) Stab wird in die (weibliche) Erde gesteckt – um beide zu „vermählen“ – um den dann getanzt wird.“
Hier ist aber auch noch zu erwähnen, dass der obere runde Kranz die Weiblichkeit zusätzlich symbolisiert und die Vereinigung in den Himmel hinaus gezeigt wird… wie oben so unten!
Die letzten Jahre wurde es bei uns zu Hause zur Tradition mit meiner Tochter ein kleines Beltane Bäumchen zu gestalten. Es braucht nicht viel dafür und die Zutaten findet man in der Natur sowie in der Wohnung… somit muss auch nicht wirklich Geld ausgegeben werden.
Du benötigst:
Birkenreisig… was man hier gerade überall auf dem Boden unter den Birken finden kann (Birke repräsentiert das Weibliche)
Draht oder eine stabile Schnur um den Kranz zu binden
Ein altes weißes Shirt oder weißes Laken … optional einfach bunte Bänder
Wasserfarben
Ein Töpflein oder Eimerchen
Steine (die findet man toll auf Spielplätzen oder an Hausumrandungen)
Einen längeren Stock… toll wäre von einer Eiche (um die männliche Energie einzuladen)
Los geht es:
Bemale mit den Wasserfarben den Stoff kunterbunt und lass es gut trocknen
Bereite aus dem Reisig einen kleinen runden Kranz. Das kann zu Anfang etwas knifflig sein, wenn man es noch nie gemacht hat. Aber man findet da schnell rein und macht auch noch Spaß. Hilfreich können hier Töpfe sein, in denen man am inneren Topfrand die Zweige entlang legt.
Ist der Stoff getrocknet, schneidet man Streifen (in der gewünschten Länge und Breite) zu
Den Hauptstock ritzt man oben mit einem Cuttermesser ein, so dass ein Kreuz oben drin entsteht, denn da schiebt man nachher die Halterungsbänder hinein. So hat man dafür einen wunderbaren Halt.
Nun muss der Kranz an den Hauptstab befestigt werden
Die Stoffbänder werden nun an den Kranz gebunden
Das Bäumchen wird in einen Blumentopf gestellt. Ich hab dazu ein wenig Erde rein und mit verschieden großen Steinen drum herum gelegt, um den Stab so stabiler zu fixieren.
Man kann hier noch viel mehr einfließen lassen, wie zum Beispiel Wünsche auf die Bänder schreiben, um diese vom Wind in die Welt hinaus tragen zu lassen (Elementemagie). Auch kann man Blumen an den Bändern befestigen sowie die Halterungssteine mit Symbolen bemalen. Auch der Blumentopf kann bemalt werden.
Also da gibt es keinerlei Grenzen und man kann seiner Fantasie freien Lauf lassen. Beim Anbringen der Bänder an dem Kranz, kann man Knotenmagie mit einfließen lassen. Toll machen sich auch Fruchtbarkeitssymbole auf dem Stab geritzt oder eingebrannt.
Wie man sieht, fließt hier viel Magie rein, und dies macht es zu einem besonderen Ritual allein schon in der Herstellung.
Besonders möchte ich darauf noch eingehen, wie gut man hier seine Kinder mit einbeziehen kann. Sie können dabei helfen den Stoff zu bemalen, den Stock, das Reisig und Steine zu sammeln.
Hier kann ein wundervolles Familienritual entstehen und den Kindern die Möglichkeit geben, das Fest für sich zu erleben.
Nun wünsche ich Euch einen wundervollen Tag mit ganz zauberhaften Vorbeltane- Energien
Liebe Grüße
Eure Besenwesen
Besenwesen - 14:35 @ Jahreskreis | Kommentar hinzufügen
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